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Das Ammerland
In mehr skizzenhaften Strichen will ich Ihnen das Ammerland vorstellen.
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Hierbei bieten sich solchem Versuch natürliche Schranken; Gilt es einerseits das Typische des Ammerlandes herauszustellen, will man andererseits aus diesem Muß"ter" heraus.
 

Vielleicht ist es interessant zu erfahren, daß im Mittelalter das  Wort Ammerland  stellvertretend für Oldenburg gebraucht wurde. Waren Moore und Weiden ausreichender Schutz gegen feindselige Nachbarn?  Oder das das jetzige Ammerland.   Eher von allem etwas.
 
Gerne nehme ich Beiträge und Anmerkungen an., 


Ein großer Teil ist der Vorgeschichte des Ammerlandes gewidmet. Der Archäologe Dr.phil hc. Dieter Zoller hat einen Großteil  durch seine Forschungen und Publikationen hier für erarbeitet.
Vom Anfang an
Vorgeschichtliche Funde
Dieter Zoller

Die ältesten Spuren menschlicher Ansiedlungen im Ammerland gehören noch in das Endstadium der letzten Eiszeit. Es wurden Rentierjägerstationen gefunden die in der Zeit zwischen 12000 und 10000 v. Chr. zu datieren waren. Während der langsamen Erwärmung in der mittleren Steinzeit (8000 bis 3000 v.Chr.) verschwindet die öde Tundrenlandschaft der Altsteinzeit und macht einer Eichenmischwaldvegetation Platz mit entsprechender Fauna im Gefolge.

Bär, Luchs, Wildschwein, Auerochse, Elch, Rothirsch und Wisent gehören zum jagdbaren Wild der noch nomadisierenden Bewohner -in der mittleren Steinzeit-. Rings um das bekannte Zwischenahner Meer konnten kleine Geräte Mikrolithen aus Feuerstein und Geröllkeulen gefunden werden. Die ersten bäuerlichen Besiedlungen wurden wohl in der Jungsteinzeit (3000 bis 1800 v.Chr.) an den Ufern von Bächen und Seen gegründet. Aus der Bronzezeit (etwa 1800 bis 800 v.Chr.) liegen für das Ammerland bisher nur verhältnismäßig wenig Funde vor. Das hängt zum großen Teil mit der späteren Zerstörung der Hügel und Flachgräber durch Bodenarbeiten zusammen, die im Zuge der Ödlandkultivierung in der 2.Hälfte des 19.Jahrhunderts und vor allem im 20.Jahrhundert durchgeführt wurden. Größere Siedlungen aus der Zeit 600-400v.Chr. sind bekannt aus dem Raume "Gristede-Fuhrenkamp", Aus den Jahrhunderten kurz vor und nach Christi Geburt stammen auch einige "Moorleichen", die im  Moor  gefunden wurden. In diesem Zeitraum wurde auch eine ganze Anzahl gut gezimmerter Bohlenwege durch die Moore des Ammerlandes gebaut. In der nachchristlichen Eisenzeit setzt eine starke Besiedelung des Ammerlandes ein.

 . Um Christ Geburt entstehen an den Rändern der Bachniederungen langgestreckte Siedlungen, die sich im laufe der Jahrhunderte zu Dörfern konzentrieren, die nach und nach auf die Höhenrücken zwischen den Gewässern verlegt werden, um dort plötzlich im 5.Jahrhundert n.Chr. aufgegeben zu werden.

 Die Häuser der germanischen Höfe konnten eine Länge von bis zu 37 Metern bei nur einer Breite von 7 Metern erreichen. Es handelt sich durchweg um dreischiffige Hallenhäuser, in denen auch das Vieh aufgestallt war. Bei Gristede wurde um 1960 eine solche Siedlung gefunden. Römische Kaiserzeit etwa 0-350 n.Chr. Eisenperiode, -Völkerwanderungszeit 250-550 n.Chr. In diesem Zeitraum sind uns aus Gräberfeldern auch viele Krieger bekannt die u.a. auch aus dem Niederrheingebiet stammten.. Aus dem 6.-7. und 8.Jahrhundert liegen wohl bislang noch keine nennenswerte Funde vor (alles beim alten).  Ab dem 9.Jahrhundert setzen die Siedlungsfunde wieder häufiger ein. Eine ganze Anzahl der alten "Eschdörfer" des Ammerlandes dürfte ihr Entstehen der karolingischen Binnenkolonisten verdanken. So konnte bei einer Grabung im Kern des heutigen Gristede festgestellt werden, daß sich die heutigen Höfe 
kontinuierlich bis in das 9.Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Auch die ältesten Wirtschaftsfluren unserer heutigen Dörfer, die "Esche", die bis zur Verkopplung (ab 2.Hälfte des 19. Jahrhunderts) Langstreifenäcker aufwiesen, werden sich ab der karolingischen Zeit entwickelt haben. Die Ausbildung der Grundherrschaft geht mit dieser Entwicklung einher.

   Der heutige Landkreis Ammerland deckt sich fast mit dem schon in der Karolingerzeit urkundlich erwähnten pagus Ammeri

Anmerkung:
Der Name Ammerland soll sich auch von den "Amsen" ableiten. Das sind "Bäken" vorzeitlich "Amsen" genannt.
 (auch "Ammeri")
Aus "Amsen" hat sich auch das Wort "EMS" gebildet,  für den Fluß -Ems-.

Die  Namensgebung "Ammerland" demnach ein veralteter Ausdruck für "Bruchwald mit Fließgewässer"
 
 
 
 
 

In der Zeit der Normannen und Ungarngefahr kommt es zum Bau von Ringwallburgen die teilweise gleichzeitig Sitz des "Gogerichts" wurden. Im Hochmittelalter (11.12. Jahrhundert) läßt der Adel Hügelburgen (Motten) bauen, die im 14.Jahrhundert ihre Bedeutung aber wieder verloren. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die landesherrschaft der  Grafen von Oldenburg  schon vollkommen gegenüber dem Ministerialadel und der Kirche durchgesetzt. Von den Oldenburger Grafen wurden jetzt Grenzfestungen gegen die  friesischen Nachbarn  angelegt. Der eigentliche Stützpunkt derer Grafen war immer das Ammerland. Hier konnten sie sich behaupten weil das Ammerland für sie eine natürliche Festung war; es ist rings von Mooren umgeben. Die von dem  Kleinadel bei Ihren Meierhöfen errichteten "Graftenburgen" in den sumpfigen Bachniederungen hatten kaum strategische Bedeutung und wurden bereits im 15.Jahrhundert dem Verfall preisgegeben. Die gräflichen Burgen verwandelte die Landesherrschaft später häufig in Amtssitze.

Die Ministerialenburgen wurden Gutsbetriebe.

Nun gut, die Geschichte unserer wehrhaften Vorfahren.


War das Ammerland noch vorwiegend landwirtschaftlich orientiert, so ist die Industrialisierung  unverkennbar. Dennoch gibt äußerlich gesehen die Landwirtschaft insbesonder die Baumschulen dem Landkreis das Gepräge.
Hier herrscht die Viehzucht in Form des Weidebetriebes vor, Baumschulen in allen Farben, hinzu treten große Zweige der Veredelungswirtschaft und bodenständiger Industrie.
Der Landkreis und die Gemeinden sind für weitere Industrieansiedlung sehr aufgeschlossen und haben auch die Voraussetzungen dafür geschaffen. 
 


Ammerland

Zumindest in näherer Umgebung verbindet man damit gerne kulinarisches wie den  Ammerländer Löffeltrunk mit seinem berühmt-berüchtigten Spruch, dazu mehr in der Kulinar-Ecke (folgt noch). Vor dem Trunk sollte gut gespeist werden. Vornan den Ammerländer Schmoortaal (wenn Sie Lust auf geräucherten Aal verspüren  Klick hier   oder aufs Bild), oder einem Ammerländer Schinken am liebsten auf Schwarzbrot  jedem Feinschmecker ein Begriff, kommt ja meist der Ammerländer Schinken auch vom Ammerländer Edelschwein. Halt alles steht auch für Gemütlichkeit. Das liegt in der Landschaft. Wer kennt Janhinnerk ein Buchweizenpfannkuchen mit Speck. "Heet und Söt", süßem warmen Weißbier. Weißbier wurde gar im Ammerland gebraut.  Bükkel un Beer, dar gifft dat veel Plaseer, etc. Aal mit Rührei. Das "Ammerländer Mockturtle" -am besten von Meica-,  wurde um 1806 von einem gut/genialen Koch aus einheimischen Zutaten komponiert, als Ersatz wegen der damals vorherrschenden französichen Seeblockade gestoppten Nachschub, der damals so beliebten Schildkrötensuppe der besseren Gesellschaft,  usw. Beim Ammerlandtypischen kommt man alsbald  immer wieder aufs Thema Essen?. Warum nicht, wo doch der Räucheraal aus dem Zwischenahner Meer Urkundlich bereits 1108  belegt ist. So ist für den Bauch der Gäste wohlgesorgt der Seele auch. Wohlfühlen ist hier angesagt, am liebsten im Einklang mit seinesgleichen. Die ammersche Gastfreundlichkeit finden Sie nicht nur in den Gaststätten, auch bei einem Spaziergang in dieser Parklandschaft Ammerland werden Sie immer nette Leute kennen lernen. Manche sind zwar schon von weitem sehr laut aber dennoch herzlich, sie rufen nur einer Hartholzkugel nach, diese sie selbst immer wieder vor sich herschmeißen.  Der Volkssport nennt sich Boßeln. Sicherlich für aussenstehende sehr befremdlich. Man muß sich das nur kurze Zeit anschauen, die Spielregeln sind einfach. Aber zu müßig hier alles zu beschreiben. Genaues können Sie erfahren Sie bei den "ammerschen Jungs" -Boßler- aus Specken/Bad Zwischenahn zu finden im  Dorfkrug Eilers, An der Goldene Linie, Zwischenahn / Specken. 


Tourismus

Neben den Vertiefungen und der Förderung  von Begegnungen mit moderner Kultur und Wissenschaft nimmt die liebevolle Pflege heimatlichen Brauchtums einen großen Spielraum ein. Einheimische in Volkstrachten gar bei folkloristischen Vorführungen wie aus den Tourismusblättern findet man nur bei den ammerschen Heimatvereinen, die dieses heimatbezogene Brauchtum, sollte es auch den Anschein haben, nicht bedingt nur für den Fremdenverkehr tun, sondern aus eigener Überzeugung. Der Ammerländer muß sein Geld verdienen wie jeder, klar das sich auch der Fremdenverkehr in diesem Landstrich auszahlt. Der Ammerländer erlebt aber auch die meiste  Zeit seiner eigenen Freizeit in diesem Lande, hierzu gehört nicht nur das vielseits gelobte Boßeln. Wird übrigens auch vielfach und gerne von "Betriebs-Hobby-Boßel-Gruppen"  zur Winterszeit betrieben, meist können Sie über eine geführte Boßeltour einer Gaststätte oder des "Fremdenverkehrsverbandes", meist mit anschließender Einkehr in einem Gasthaus zum zünftigem Grünkohl-Essen auch diesem Sport beikommen. Aber auch für nicht so ganz "alltägliche" Sportarten ist im Ammerland reichlich Raum und Gelegenheit.

Badefreuden überall.
Vier ammersche Yachthäfen am Zwischenahner Meer, Motorrschiffahrten der weißen Flotte übers Zwischenahner Meer.
Radfahren Wandern auf herrlichen Waldwegen, heimlichen Feldwegen, und den alten Kirchpfaden (Keine *). Angelurlaub im Ammerland, (Welt)weitbekannt das Aper-Tief. In Anglerkreisen keiner weiteren Ausführung nötig. Angelschein nicht vergessen.

Es gibt Sporthotels, Segelfugplätze wie in Rostrup mit Flügen direkt übers Zwischenahner Meer auch "das blaue Auge des Ammerlandes" genannt. Motorisierte Flüge Segelflug und Fallschirmspringen oder Anreise mit dem eigenen Flugzeug  in Westerstede-Felde. Besuchen Sie die Flugtage, das gehört einfach dazu auch für den Ammerländer. Golf ein Vergnügen der Golfplatz in Hahn-Lehmden bei Rastede gehört dann zum Besuchsprogramm. Für den Motorradsportbegeisterten gibt es die Sandbahnrennen -auf Termine und Austragungsorte wird frühzeitig im ganzen Land per Plakate hingewiesen. 

Ammerland ist aber auch das Pferdeland.  Springsport Landesturniere wie in Rastede eines der bedeutenden deutschen Turniere. Sulki-Renntage im Juni. Eher von eigenem Interesse, den privaten Ausritt. Im Ammerland mit dem eigenen Pferd oder Sie nutzen eine der vielen Einrichtungen wie z.B. Urlaub auf dem Bauernhof -Pferde sind dann immer vorOrt und Touris gewohnt, können Sie Nicht-Reiten? erlernen Sie hier.

Mögen Sie garkeinen Sport, zum Wohlfühlen gibt es genügend Einrichtungen Wellneß, Beauty, Kuren -Moorbad bei 40 Grad C., FreizeitSpaß pur und genießen Sie die Schönheit dieses Landstriches.
Zum Tagesabschluß Abends in die Spielbank Bad Zwischenahn dem einzigen Casino zwischen Bremen und Groningen-Holland Sie tauchen hier in eine Welt der Eleganz und Spannung.


Landschaft

Eine eigene Welt. Der ureigene Charakter des Ammerlandes ist aber nicht nur in den Tourismus-Hochburgen zu entdecken, die Ruhe dieser Landschaft liegt eher fern allen Trubel, den stillen freundlichen Zug,  das Ammerland hats. Er"Fahren" können Sie das Ammerland auch mit dem PKW -herrliche Alleen, alte Heerstraßen, Straßenklinker nicht immer einfach befahrbar aber schön. Eichen säumen den Weg. Der Eichenbaum ist auch ein ganz typischer, daraus bauen sogar die Ostfriesen Ihre Boote. Ein besonderer Park. Vorwiegend Geest land und Moore. Moore die auch gehegt werden, aber auch noch Teilstriche davon Lebensgefährlich halt: Urtümlich.  Äcker, Wiesen, Wald und Wasser. Ammerland : Baumschulenland (Gesammelte Baumschuladressen hier..) Rhododendronland nochmal Rhododendronland, dieser Pflanze werden Sie überall begegnen. Es gibt gar eigene begehbare Parkanlagen nur mit Rhododendronpflanzen im Rhododendron-Waldpark in Linswege-Petersfeld, Ammerland ein 2,5 km langer Ringweg wo Sie viele 100 Sorten dieser Pflanze erblicken können.  In Westerstede gibt es die  !Rhodo!  richtige Rhododendron-Festtage. Wahrlich Rododendron ist die heimliche 'Nationalblume' des Ammerlandes. Es gibt aber auch einen Vogelpark, der ist in Westerstede, Kinder lieben es und jede "Grund"Schule im Umkreis von biz zu 100 KM hat dahin schon einen Ausflug gemacht und das war auch schon vor 40 Jahren so, diesen Vogelpark kennt ein jeder echter Ammerländer und auch viele der Nachbarn wie auch schon die angesprochenen Ostfriesen.
 

Der Ammerländer ist kein Ostfriese, leider wird dieses ja vom Süden her schon ab Osnabrück behauptet manchmal gar schon eher, selbst der Bremer wird mit eingeschlossen, der Oldenburger kann sich im "Ausland" dessen schon garnicht mehr erwehren. Widerum eine kleine Geschichtskunde muß da herhalten, eher zum Verständnis der eigenen Volksgruppe, wer jetzt einen Ostfriesenwitz erwartet muß erst durch die Geschichte durch. Apropo Ostfriesenwitz dieser wurde im Ammerland am Gym in Westerstede so im Jahre 1968 kreiert. Nachzulesen in der 1968er Schülerzeitung "Der Trompeter".   (weiteres folgt an dieser Stelle.)
Quelle: Vielen Dank an Herrn Zoller. Weitere Recherche: Bücher und Zeitzeugen.
 

HILFE !!!   Wer weiß mehr?  Schreibt mir...



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